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Schwebda |
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Meinhard-Schwebda Schwebda im Werra-Meißner-Kreis, im Nordosten von Hessen gelegen, zählt zu den ältesten Siedlungen im Werratal bei Eschwege. Früheste menschliche Spuren in der Nähe des Ortes belegen die Funde eines Faustkeilfragmentes, von Kielschabern, Geweihäxten, Steinbeilen und Bronzebeilen. Das Fragment eines Mammutstoßzahnes, Knochen vom Wollnashorn und Wisent vermitteln einen Eindruck von jagdbarer Beute der frühen Menschen in unserer Region. Aufgrund der Funde kann man auf eine Besiedlung ab der Altsteinzeit, ca. 40.000 Jahre, schließen. Ein Urnenfriedhof aus der Zeit um 500 v. Chr. ist hier nachgewiesen. Die erste urkundliche Erwähnung von Schwebda geschieht im „Brevarium sancti Lulli“, dem Güterverzeichnis des Klosters Hersfeld. Dieses Verzeichnis wurde vermutlich im Jahr 786 verfasst. Dort wird Schwebda erwähnt, als Karl der Große Land vom Reichsgut Schwebda an die Reichsabtei Hersfeld übertrug. „Der Ort wird älter sein, jedenfalls hat er im Jahr 786 bereits existiert“, schrieb der Archivoberrat Dr. Enno Korn vom Hessischen Staatsarchiv in Marburg im Jahr 1978. Im Jahr 1986 hatte Schwebda seine 1.200-Jahrfeier. Schwebda gehörte neben weiteren Orten der Region ursprünglich zu Thüringen und gelangte erst in der Folge des thüringisch – hessischen Erbfolgekrieges (1247 – 1263) im Jahr 1433 endgültig an Hessen. Die Familie von Keudell waren die Grund- und Gerichtsherren von Schwebda. Das Geschlecht wurde erstmals im Jahr 1227 urkundlich erwähnt. Sie wurden von thüringischen und hessischen Landesherren und auch der Kirche belehnt. Die Einwohner hatten dem Grundherren Hand-, Spann- und Botendienste zu leisten. Diese Dienste wurden 1840 abgelöst. Im Jahr 1968 starb das Geschlecht der von Keudell hier in Schwebda im Mannesstamm aus. Das alte Rittergut wird heute von der Familie des Grafen Dönhoff bewirtschaftet. |
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