Großtöpfer

Großtöpfer liegt an der Bahnstrecke von Heiligenstadt (Thüringen) nach Schwebda (Hessen). Sie hat eine Länge von 32 km, davon 3,3 km in Hessen. Mit dem Bau der Bahnstrecke wurde im Jahr 1912 begonnen. Der Bau gestaltete sich sehr schwierig. Umfangreiche Erdarbeiten in Form von Auf- und Abträgen auf dieser Strecke waren erforderlich. Abschnitte mussten in den felsigen Boden getrieben werden. Erhebliche Höhenunterschiede auf dieser Strecke konnten nur durch den Einbau von Zahnstangenabschnitten und den Einsatz von Zahnradlokomotiven überwunden werden. Der Zahnradbetrieb war nur bis zum Jahr 1922; dann waren die Lokomotiven stark genug, um die Steigungen auch ohne Zahnstangen zu überwinden.

Die Gesamtstrecke wurde im Oktober 1914 dem Verkehr  übergeben.

Nach der Sprengung des Frieda-Viadukts endete die Strecke ab März 1945 in Großtöpfer. Im Juli 1947 wurde mit den Demontagearbeiten der Strecke zwischen Heiligenstadt / Ost und Großtöpfer begonnen. Die Strecke Heiligenstadt – Heiligenstadt / Ost wurde für den Güterverkehr bis 1994 genutzt.

Für die verkehrsmäßige Erschließung des Südeichsfeldes hat die Bahnlinie in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts eine große Bedeutung gehabt.

[Quelle: Schruft Reiner, Vergessene Bahnen  Strecke Heiligenstadt (Eichsfeld) - Schwebda; Wikipedia Die freie Enzyklopädie; Eisenbahnstrecken in Thüringen  Nebenstrecke Heiligenstad (Eichsfeld) - Großtöpfer - Schwebda]

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