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Wanfried |
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Die Kleinstadt Wanfried hat etwa 4.500 Einwohner. Im Zuge der kommunalen Neugliederung haben sich die Gemeinden Altenburschla, Aue, Heldra und Völkershausen der Stadt angeschlossen.
den sächsischen Herzogtümern, Bayern und Bremen. Eine hervorragende Bedeutung hatte Wanfried als Warenumschlagplatz und galt auch als wirtschaftlicher Vorposten der Reichsstadt Mühlhausen. Der Flusshandel brachte Reichtum und Wohlstand in den Ort. Bereits zur Zeit des Landgrafen Philipp des Großmütigen, er ließ 1526 die Reformation in Hessen beschließen, hatte Wanfried - dem alten Wanfrieder Salbuch zufolge - viele städtische Einrichtungen, doch erst im Jahre 1608 erhob Landgraf Moritz Wanfried zur Stadt und verlieh ihr Marktgerechtigkeit. Handel und Handwerk erlebten danach einen enormen Aufschwung. Überregionale Bedeutung erlangte vor allem das Töpferhandwerk. Im 17. und 18. Jahrhundert unterhielt die Stadt weit reichende Handelsverbindungen nach Süd- und Ostdeutschland, ja bis nach Polen und Russland. |
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