Die Grenze im Harz

Menschen, und wo einst der Tod umging, entstanden blühende Wiesen, herrliche Biotope, gibt es den "Harzer Grenzweg - das Grüne Band", den Weg der Erinnerung auf einstigem Beton-Kolonnenweg, entlang und durch Harzorte in Ost und West, verspürt man noch den Hauch der brutalen Teilung, wird erinnert, was nie wieder geschehen darf, dass Menschen einer Sprache in Friedenszeiten gewillt sind, Menschen auf der Flucht in die Freiheit zu töten.

Kommen Sie in den Harz, dem nördlichsten Mittelgebirge. Steigen Sie hinauf auf den "Vater des Harzes", den Brocken, den schon einst Goethe bestiegen und beschrieben hat, und genießen Sie die unendliche Freiheit und die Schönheit, den Liebreiz der Bevölkerung. Vergessen Sie, was gewesen; das hier oben auch Angehörige der DDR-Grenztruppen und was noch schlimmer: Hier agierten auch Angehörige des MfS, der Staatssicherheit des Ersten Arbeiter- und Bauerstaates auf deutschem Boden mit all ihrer unbeschränkten Macht.

Wie sagt der Harzer zum Gruß: Berg Heil! Wünschen wir uns und allen Menschen: Friede und Freiheit für dieses so kurze Leben!

Bericht: Rudolf Zietz (Betriebsinspektor des Zoll a. D.), Herzberg am Harz im April 2008 im 19. Jahr der Wiedervereinigung.

Ein sehr interessantes Buch: Rudolf Zietz  Erlebnisse an der Grenze im Harz  Ein Zollbeamter erinnert sich  Herausgegeben vom Harzklub-Zweigverein Pöhlde   Mecke Druck und Verlag Duderstadt 2003

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