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Grenzmuseum Sorge/Ostharz |
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Ehemalige Grenzgemeinde Sorge arbeitet DDR-Vergangenheit auf. 1. Versammlung des Fördervereins Grenzmuseum e. V. am 28. November 2008 Sorge (zie) Das kleine Ostharzdörfchen Sorge zählt knapp über 100 Einwohner, liegt romantisch in 486 Meter Höhe und gehört zur Verwaltungsgemeinschaft Brocken – Hochharz im Landkreis Harz. Von 1945 bis 1990 lag Sorge im Sperrgebiet der deutsch - deutschen Grenze. Direkt hinter dem Dorf existiert noch ein Teilstück des hinterwärtigen Grenzsperrzaunes, der betonierte Kolonnenweg, ein Grenzwach-turm der DDR-Grenztruppen und der „Ring der Erinnerung". Ein aufgeschlossener Kreis von Bürgern unter der Bürgermeisterin Inge Winkel gründete im Mai 2008 den „Förderverein Grenzmuseum Sorge e. V.“ mit dem Ziel, Zeitzeugen zu bewegen, zur Vergangenheit zu stehen und Unrecht aufzuarbeiten, wobei Menschen diesseits und jenseits der einstigen „Grenze“ Beiträge einbringen werden. Dem Verein gehören derzeit 18 Mitglieder an, sie sind ehrenamtlich bemüht, die Außenanlagen der einstigen Grenzsperren zu erhalten und auszubauen. Ganz wichtig ist ihnen jedoch die Schaffung eines Museumsgebäudes, in dem „Erinnerungsstücke“ jeglicher Art das Interesse von Bürgern aus Nah und Fern wecken sollen. Pläne sind aufgestellt, Menschen sind vor Ort, die anfassen wollen. Was fehlt, sind finanzielle Mittel und Förderer der Ideen in der Arbeit gegen das Vergessen von Diktaturen und Schuld. Wie nun weiter zu verfahren ist, um das Ziel „Komplettes Grenzmuseum" zu erreichen, das war der Haupttagungspunkt der 1. Mitgliederversammlung, die am 28. November 2008 im Hotel „Sonnenhof“ in Sorge stattfand. Fazit: Suche nach Fördermitteln und Sponsoren. Weiterhin wurde beschlossen, am 18.Oktober 2009 – 20 Jahre Mauerfall – in Sorge eine Denkveranstaltung durchzuführen. Die Hoffnung, das einstige Sorger Bahnhofsgebäude als Grenzmuseum zu übernehmen, besteht konkret. Man kann sich jetzt schon informieren: info@grenzmuseum-sorge.de und www.grenzzaunlos.de. Dem Leser kann |
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