Grenzübergang Rudolphstein-Autobahn

über die Autobahn noch eine Zahl von Hotels und Privatpensionen. Vermehrt machen Reisende in der landschaftlich reizvollen Gegend Rast oder verbringen hier sogar ihren Urlaub.

Der Übergang Rudolphstein selbst wurde erneut in Baracken untergebracht, so genannten "Edelbaracken", um den weiterhin provisorischen Charakter an der innerdeutschen Grenze zu dokumentieren. Zusätzlich zu den anfangs erstellten Abfertigungsanlagen wurden 1973 - 1974 auf Grund d. mit der DDR geschlossenen Verplombungsabkommen ein gesonderter Abfertigungskomplex für den LKW-Verkehr nach Berlin errichtet. Dieser kostete mit zusätzlich geschaffenen Parkmöglichkeiten 7,4 Millionen Deutsche Mark. Damit belaufen sich die bisherigen Gesamtkosten des Übergangs Rudolphstein auf 10,2 Millionen Deutsche Mark, die bis auf eine vom Freistaat Bayern errichtete und bezahlte Viehuntersuchungsanlage von der Bundesrepublik Deutschland getragen wurde.

Die Entwicklung des Reiseverkehrs mit Berlin und der DDR spiegelt sich wieder entsprechend der Entwicklung des Vertragssystems zwischen den vier Siegermächten des letzten Krieges untereinander und der darauf geschlossenen Verträge zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der DDR.

Danach reisten in den Jahren 1967 - 1971 jeweils über den Übergang Rudolphstein ein und aus etwa 2,5 Millionen  Menschen. Im Jahre 1972 wurde  die 3 Millionen - Grenze  überschritten  und 1975 der  bisherige Höchststand mit 5,5 Menschen in 1,5 Millionen Kraftfahrzeugen.

In den genannten Zahlen sind auch enthalten die Reisenden im grenznahen Verkehr, d. h., Eintagsreisen aus einem bestimmten Gebiet der Bundesrepublik Deutschland in ein vertraglich festgelegtes Gebiet der DDR und umgekehrt. Zur Zeit benutzen täglich durchschnittlich 100 Personen den Übergang Rudolphstein im Rahmen dieses Verkehrs. Hier muss l eider vermerkt werden, dass diese Reisemöglichkeiten  zwar von

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